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Bienentränke

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24. Juli 2022 von Marzellus

„40 000 Bienen brauchen täglich etwa 40 g Wasser. 6000 Brutzellen brauchen weitere 140 g Wasser. Für 180 g Wasser sind 18 000 Flüge zur Tränke erforderlich. Eine Wasserholerin führt 50 Ausflüge pro Tag durch. So müssen 360 Arbeiterinnen ganztägig Wasser heranschaffen.“ schreibt das Länderinstitut für Bienenkunde, Hohen Neuendorf e.V. (https://www2.hu-berlin.de/bienenkunde2/index.php?id=112)

Deshalb ist es wichtig, dass man ihnen in unmittelbarer Nähe des Bienenstandes Wasser zur Verfügung stellt. Seit dem Frühjahr fliegen meine Bienen meine Regentonne an, um am Spundloch, das eine leichte Undichtigkeit hat, die Wassertropfen aufzusaugen. Die undichte Stelle werde ich meinen Bienen zuliebe nicht reparieren. Stattdessen habe ich eine Untersetzschale für einen 80 cm breiten Blumenkasten unter das Spundloch gestellt. Als Landehilfen habe ich die Schale mit Lavasteinen ausgelegt.

Der üppig wuchernede Kürbis, der auf meinem Komposthaufen wächst, sorgt mit seinen großen Blättern dafür, dass an heißen Tagen nicht zuviel Wasser verdunstet. Interessanterweise wird die zweite Option einer Bienentränke, ein Betonkübel mit einer Seerose und aufschwimmenden Wasserlinsen, von den Insekten nicht angenommen.

Vielleicht ist es auch bei Bienen die Macht der Gewohnheit, die sie das Wasserfass anfliegen lässt.

Die Schale reinige ich alle paar Tage und kontrolliere den Wasserstand, was gerade bei dem derzeitigen Sommerwetter notwendig ist, damit durch mögliches Koten verunreinigtes Wasser nicht Krankheiten fördert.

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