Google+

Zierrasen oder Blumenwiese

Hinterlasse einen Kommentar

26. März 2025 von Marzellus

Haben Sie schon einmal darüber nachtgedacht, Ihren Rasen in eine blühende Wiese zu verwandeln? Jetzt, Ende März, würden uns da Krokusse und Narzissen begrüßen, im Sommer ein üppiger Sommerflor, und auch der Herbst erinnert uns daran, wie bunt und vielfältig unsere Natur sich im Laufe eines Vegetationszyklus entfaltet.

Die Blumenwiese spart Zeit und hilft der Natur !
Ein sattgrüner Rasen wirkt ordentlich und gepflegt, doch er verlangt regelmäßige Aufmerksamkeit. Eine Blumenwiese hingegen bringt Farbe, Leben und summende Insekten in den Garten – und das mit deutlich weniger Aufwand.

🌱 Rasenpflege – ein wöchentliches Ritual:
Ein klassischer Zierrasen muss während der Wachstumsperiode fast jede Woche gemäht werden. Dazu kommen das Vertikutieren, regelmäßiges Düngen, Bewässern und das Bekämpfen von Unkraut. Wer einen perfekten Rasen will, muss Zeit und Mühe investieren.

🌼 Blumenwiese – naturnah und pflegeleicht:
Eine Blumenwiese hingegen braucht nur ein bis zwei Schnitte pro Jahr. Das Schnittgut sollte entfernt werden, damit die Fläche mager bleibt – ein wichtiger Faktor für den Artenreichtum. Ab und zu kann eine Nachsaat nötig sein, doch ansonsten überlässt man die Natur weitgehend sich selbst.

🐝 Das Fazit:
Wer Wert auf einen makellosen, grünen Teppich legt, muss regelmäßig Arbeit investieren. Wer dagegen eine farbenfrohe und lebendige Fläche bevorzugt, spart sich viel Mühe mit einer Blumenwiese – und tut gleichzeitig etwas Gutes für Bienen, Schmetterlinge und die Umwelt.

#NachhaltigerGarten #Blumenwiese #Bienenfreundlich #Gartenliebe #Naturgarten

Die Bilanz in Zahlen:

Hier ein Vergleich der laufenden Arbeiten:

Rasenfläche (intensiv gepflegt)

  • Wöchentliches Mähen (April bis Oktober, ca. 25–30 Mal pro Jahr)
  • Vertikutieren (1–2 Mal pro Jahr)
  • Düngen (3–4 Mal pro Jahr)
  • Nachsäen (bei Bedarf)
  • Bewässerung (je nach Wetterlage)
  • Unkrautbekämpfung (mechanisch oder chemisch)

Blumenwiese (extensiv gepflegt)

  • 1–2 Schnitte pro Jahr (Juni/Juli und evtl. September)
  • Abtransport des Schnittguts (wichtig, um Nährstoffgehalt zu senken)
  • Nachsaat oder Ergänzungspflanzung (alle paar Jahre, falls Lücken entstehen)
  • Gelegentliches Entfernen von unerwünschtem Bewuchs (z. B. Gehölze oder invasive Pflanzen)

Fazit:

Ein klassischer Zierrasen macht deutlich mehr laufende Arbeit als eine Blumenwiese. Letztere ist vor allem in der Anfangsphase etwas aufwendiger (Aussaat, Vorbereitung), aber langfristig pflegeleichter. Zudem fördert sie die Biodiversität und benötigt weniger Dünger, Wasser und Chemie.

Hinterlasse einen Kommentar